FILM PROGRAM / FILMPROGRAMM

THE SPACE BETWEEN US FILMPROGRAMM STUTTGART

7. und 14. Februar Projektraum Lotte e.V. //
26. und 27. Februar 2014 ifa-Galerie Stuttgart – Eintritt frei!  

Film

Freitag, 7. Februar (Lotte)

19.00  Absent Present, Angelika   Levi, D 2010, 85

Im essayistischen Dokumentarfilm  Absent Present  geht es um eine Spurensuche, nach Benji, einem jungen Mann, der als Kind 1979 aus Namibia in die DDR gebracht worden war und dann, als die Mauer fiel und die DDR von der politischen Landkarte verschwand, auch selbst verschwand. Die Filmemacherin und Freundin des Verschollenen hat Footage aus den frühen 1990er-Jahren mit Benji verwendet und begibt sich nach Gran Canaria, Senegal, an Urlaubsstrände und in die Nähe von Abschiebelagern. Levi geht es weniger darum, eine geografische bzw. politische Landkarte zu zeichnen als vielmehr verschiedene Formen des Reisen sichtbar zu machen: Ferien und Flucht, freiwillige und erzwungene Rückkehr.


Freitag, 14. Februar (Lotte)

19.00  2014 – 1892 = 122 Years of Being  

Brigitta Kuster präsentiert Filme ihres fortlaufenden Research/Video Projekts Choix d’un passé – Traits d’union. Das gemeinsam mit  Moïse Merlin Mabouna verfolgte Projekt befragt das Erbe der deutschen kolonialen Operationen in Kamerun. 1892 wurde  chief Bisselé Akaba, Mabounas Urgroßvater, im Verlauf einer der Kolonialkriege gefangen genommen, gefoltert und getötet. Was als    audio/visuelle  Fragmente einer mobilen Lebens in der Geschichte begonnen hatte, wird nun immer deutlicher innerhalb des heutigen transnationalen europäischen Raums.

Erase them! – The image as it is falling apart into looks, 2013, 8’ // 2006-1892=114 ans/jahre, 2006, 7’, Loop (mit Moïse Merlin Mabouna) // À travers l’encoche d’un voyage dans la bibliothèque coloniale. Notes pittoresques, 2009, 25’ (mit Moïse Merlin Mabouna) // *Ndana! Ou bien: Fais comme l’arbre fruitier, quand on lui jette des pierres, il répond en laissant tomber ses fruits pour confondre celui ou celle qui l’attaque par le bas, 2014, ca. 30’  


Mittwoch, 26. Februar (ifa-Galerie)  

19.00  OtomoFrieder Schlaich, D 1999, 82’, DF

Mit Isaach de Bankolé, Eva Mattes, Barnaby Metschurat, Hanno Friedrich u.a.

Otomo  ist einer der seltenen in Deutschland realisierten Spielfilme mit internationaler, schwarzer und weißer Starbesetzung. Isaach de Bankolé (Chocolat von Claire Denis und Ghost Dog von Jim Jarmusch) und Eva Mattes treffen nur kurz aufeinander, bevor sich die Ereignisse überschlagen und der gesuchte Asylbewerber Otomo zwei Polizisten tötet und dann selbst durch Polizeischüsse fällt. Stuttgart sah nie so fremd aus, wie in Schlaichs Film-Remake einer wahren Begebenheit.

„Es ist mir schon aufgestoßen, dass in der gesamten Berichterstattung außer Spekulationen nichts über den Afrikaner zu erfahren war. So versuchte ich schon unmittelbar nach den Ereignissen, mehr über die Person des Täters herauszufinden. Was ich erfahren konnte war, dass     es einen fast 20 Jahre währenden Fluchtweg Otomos gab und dass er sich schon viele Jahre „in Orbit“ befunden hatte. Mit diesem Ausdruck bezeichnen die Flüchtlingsorganisatoren die Situation von Flüchtlingen, die zwischen den behördlichen Zuständigkeiten verschiedener Länder hin und her geschoben werden.
Das Projekt machte eine Entwicklung durch vom Dokumentarfilm über einen essayistischen Film hin zum Spielfilm. (Wir wollten) erreichen, dass man um beide Seiten weint. Ziel war nicht, jemandem die Schuld für diese Situation zu geben, sondern den Weg hin zur Katastrophe aufzuzeigen. Über das Leben eines Asylsuchenden weiß man ja gar nichts und man bemüht sich auch nicht, darüber mehr zu erfahren.“  (FS, www.gep.de)


Donnerstag, 27. Februar (ifa-Galerie)

19.00  The Education of Auma Obama,  Branwen Okpako, D 2011, 79’ OmU

The Education of Auma Obama  von Branwen Okpako  portraitiert Barack Obamas Halbschwester, Auma Obama während der Kampagne zur Obamas erster Präsidentschaftswahl. Auma Obama studierte zeitweise in Heidelberg Linguistik und Tanz und wie Wanjiru Kinyanjui und Tsitsi Dangarembga und später die Regisseurin Branwen Okpako an der DFFB in Berlin Film und ist heute in Kenia aktiv.


Projektraum Lotte,  Land Of The Temporary Eternity, Schnittpunkt-Kunst e.V., Willy-Brandt-Straße 18, 70173 Stuttgart //  http://projektraum-lotte.de

ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart // http://www.ifa.de

Standard
EXHIBITION / AUSSTELLUNG

EXHIBITION IN PUBLIC SPACE – STUTTGART

Mansour

Mansour Ciss Kanakassy  Autoportrait 3, 1997

21.1. – 30.1. HOLZGARTENSTRAßE / Parkhaus KONGRESSZENTRUM, Ausfahrt
31.1. – 10.2. HAUFFSTRAßE 5 / Parkhaus NECKARTORZENTRUM, Einfahrt
11.2. – 20.2. WEISSENBURGSTRAßE 24, links quer
21.2. –  3.3. OLGASTRAßE 69
4.3.  –  14.3.2014 SEIDENSTRAßE, gegenüber Nr. 57


Emmanuel

Emmanuel Bakary Daou  Papa, je t’attends / Papa, ich warte auf Dich, 2010

21.1. – 30.1. KLINGENSTRAßE, neben der Hausnummer 66
31.1. – 10.2. HOLZGARTENSTRAßE / Parkhaus KONGRESSZENTRUM, Ausfahrt
11.2. – 20.2. HAUFFSTRAßE 5 / Parkhaus NECKARTORZENTRUM, Einfahrt
21.2. – 3.3. WEISSENBURGSTRAßE 24, links quer
4.3.  –  14.3.2014 OLGASTRAßE 69


Fatoumata

Fatoumata Diabaté  homme en animal / Der Mensch als Tier, Badialan, 2011

21.1. – 30.1. LEUSCHNERSTRAßE 9 / GYMNASIUMSTRAßE
31.1. – 10.2. KLINGENSTRAßE, neben der Hausnummer 66
11.2. – 20.2. HOLZGARTENSTRAßE / Parkhaus KONGRESSZENTRUM, Ausfahrt
21.2. – 3.3. HAUFFSTRAßE 5 / Parkhaus NECKARTORZENTRUM, Einfahrt
4.3.  –  14.3.2014 WEISSENBURGSTRAßE 24, links quer


Abrie

Abrie Fourie  Sunnyside View, Plein Street, Sunnyside, Pretoria, South Africa, 2000

21.1. – 30.1. REINSBURGSTRAßE 33
31.1. – 10.2. LEUSCHNERSTRAßE 9 / GYMNASIUMSTRAßE
11.2. – 20.2. KLINGENSTRAßE, neben der Hausnummer 66
21.2. – 3.3. HOLZGARTENSTRAßE / Parkhaus KONGRESSZENTRUM, Ausfahrt
4.3.  –  14.3.2014 HAUFFSTRAßE 5 / Parkhaus NECKARTORZENTRUM, Einfahrt


Ayana

Ayana V Jackson  Transient and Incongruous, from the series Commuter Vans and No Man’s Land, 2008

21.1. – 30.1. SEIDENSTRAßE, gegenüber Nr. 57
31.1. – 10.2. REINSBURGSTRAßE 33
11.2. – 20.2. LEUSCHNERSTRAßE 9 / GYMNASIUMSTRAßE
21.2. – 3.3. KLINGENSTRAßE, neben der Hausnummer 66
4.3.  –  14.3.2014 HOLZGARTENSTRAßE / Parkhaus KONGRESSZENTRUM, Ausfahrt


Musa

Musa Nxumalo Nile River A.K.A (Sanele Moya) God’s Window, Mpumalanga, 2012

21.1. – 30.1. OLGASTRAßE 69
31.1. – 10.2. SEIDENSTRAßE, gegenüber Nr. 57
11.2. – 20.2. REINSBURGSTRAßE 33
21.2. – 3.3. LEUSCHNERSTRAßE 9 / GYMNASIUMSTRAßE
4.3.  –  14.3.2014 KLINGENSTRAßE, neben der Hausnummer 66


Thabiso

Thabiso Sekgala  Fisalane Ngwenya and Mphiliseni Ndlovu, Mlambos Express Band, Hillbrow/Johannesburg, 2012, From the series By Popular Demand

21.1. – 30.1. WEISSENBURGSTRAßE 24, links quer
31.1. – 10.2. OLGASTRAßE 69
11.2. – 20.2. SEIDENSTRAßE, gegenüber Nr. 57
21.2. – 3.3. REINSBURGSTRAßE 33
4.3.  –  14.3.2014 LEUSCHNERSTRAßE 9 / GYMNASIUMSTRAßE


Guy

Guy Wouete  Day Todays I (0032), from the series The dynamic of sunset 2012

21.1. – 30.1. HAUFFSTRAßE 5 / Parkhaus NECKARTORZENTRUM, Einfahrt
31.1. – 10.2. WEISSENBURGSTRAßE 24, links quer
11.2. – 20.2. OLGASTRAßE 69
21.2. – 3.3. SEIDENSTRAßE, gegenüber Nr. 57
4.3.  –  14.3.2014 REINSBURGSTRAßE 33

Standard
EXHIBITION / AUSSTELLUNG

Kunstvermittlungsprogramm

Kunstvermittlungsprojekte mit der Künstlerin Menja Stevenson

Sonntag, 9. Februar 2014, 15 – 16.15 Uhr
TransAfrika: Bilder-Buch, Text-Buch
Kinder-Kunst-Workshop für Kinder ab 4 Jahre

Wir erkunden gemeinsam die Ausstellung und stöbern im Archiv, das Bücher, Zeitschriften, Comics und Fotos rund um das Thema „TransAfrika“ umfasst. Wir kopieren, kombinieren, zerschneiden, übermalen unsere Fundstücke, bis aus den gesammelten Materialien ein eigenes Bild aus vielen Schichten und Schnipseln, vielleicht sogar eine kleine Geschichte entsteht.

Sonntag, 16. Februar 2014, 15 – 16.30 Uhr
Ist das Kunst oder kann das weg?
Kunst-Workshop und Stadtspaziergang für und mit dem VIJ – Verein
für Internationale Jugendarbeit und interessierte Jugendliche
ab 16 Jahre

Ist das Absicht oder Zufall? Kunst kommuniziert auf unterschiedlichste Weise, im Museum ganz anders als mitten in der Stadt auf einer Werbetafel. Wir suchen künstlerische Spuren im öffentlichen Raum, wie sie auch von den Künstlern der Ausstellung hinterlassen wurden. Wir finden heraus, was die Kunst zur Kunst macht und hinterlassen unsere eigenen Spuren. Darüber hinaus findet in Kooperation mit dem Kinder- und Familienzentrum Rosenstein ein Workshop statt, in dem zuerst die Ausstellung erkundet wird; anschließend schaffen wir gemeinsam eine Skulptur. Geschlossene Gruppe, Termin wird noch bekannt gegeben.

Standard
EXHIBITION / AUSSTELLUNG

VERANSTALTUNG

Freitag, 24. Januar 2014, 16.30 – 18 Uhr
Künstler- und Kuratorinnengespräch / Artists’ and Curators’ talk

Emmanuel Bakary Daou, Fatoumata Diabaté und Abrie Fourie stellen ihre Arbeiten vor, Marie-Hélène Gutberlet, Kuratorin der Ausstellung, erläutert die Ausstellungskonzeption. Bei einem Aperitif haben Sie die Möglichkeit, mit den Künstler-/innen und der Kuratorin zu sprechen. In englischer Sprache / In English

Sonntag, 2. Februar 2014, 14 – 15.30 Uhr
Werkstattgespräch und Präsentation / Artists’ talk and presentation

Fatoumata Diabaté und Emmanuel Bakary Daou unterrichteten als Gastlehrbeauftragte zwei Wochen lang an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart; sie sprechen über ihre Erfahrungen und zeigen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit mit den Student-/innen. In englischer Sprache / In English

Donnerstag, 6. Februar 2014, 19 Uhr
Vortrag von Dietrich Heißenbüttel über „Unerwartete Begegnungen in Stuttgart“

Der Kunsthistoriker, Autor und Übersetzer Dietrich Heißenbüttel erkundet überraschende internationale Beziehungen Stuttgarts zum afrikanischen Kontinent. Er spricht unter anderem über den 2013 verstorbenen Dieter Göltenboth, Schüler von Willi Baumeister, der nicht nur Künstler, sondern auch Afrika-Reisender, Sammler und Ausstellungsmacher war; Arbeiten von ihm werden auch in der ifa-Galerie zu sehen sein.

Donnerstag, 20. Februar 2014, 19 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Bärbel Küster über „Pausa Africana“

1965 brachte die Mössinger Textilfirma Pausa AG eine Stoffserie auf den Markt, die als „Pausa Africana“ Furore machte. Die neuen Stoffe wurden in Stuttgarter Zeitungen angekündigt und bezeugen als Medienereignis das große Interesse an Afrika als dem jungen Kontinent des Aufbruchs. Die Hintergründe für die Muster zwischen zeitgenössischen Kunstströmungen und einer Afrika-Reise des Juniorchefs werden beleuchtet.

Samstag, 15. März 2014, 15 – 17 Uhr
Lange Nacht der Museen: Kinder-Kunst-Special für Kinder ab 4 Jahre

Inspiriert von der Installation im Galerieraum arbeiten wir dreidimensional und jeder kann ein selbstgemachtes Kunstwerk mit nach Hause nehmen.

Samstag, 15. März 2014, 19 – 2 Uhr
Lange Nacht der Museen und Finissage der Ausstellung mit Schallplatten-Beats von DJ Felix Becker und stündlichen kurzen Kunstgesprächen mit unseren Kunstvermittlern. Tee und kalte Getränke erwarten Sie an der Bar, Cocoroco bietet Fingerfood-Spezialitäten an.

Eintrittskarten für die „Lange Nacht der Museen“ sind im Vorverkauf in der ifa-Galerie Stuttgart erhältlich.

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EXHIBITION / AUSSTELLUNG

Eröffnung / Opening 23.1.2014

Satch Hoyt und Fatoumata Diabaté in der ifa-Galerie Stuttgart

Satch Hoyt und Fatoumata Diabaté in der ifa-Galerie Stuttgart am 23.1.2014

Kulturtransfers #7
THE SPACE BETWEEN US
Mobilität, Kunst, Stadtraum

In der ifa-Galerie Stuttgart wird die Ausstellung THE SPACE BETWEEN US eröffnet. Die Kuratorin Marie-Hélène Gutberlet reagierte auf die Situation in Stuttgart und erweiterte die Ausstellung mit  Arbeiten des Künstlers Dieter Göltenboth (1933 -2013).

„Transafrika“ ist Teil vielfältiger Erinnerungsräume und Bewegungen, die den Kontinent mit der Alten und Neuen Welt verbinden.

THE SPACE BETWEEN US befasst sich mit den transafrikanischen, transkulturellen und transkontinentalen Verstrickungen, die bis nach Deutschland reichen. Im Zentrum stehen künstlerische Positionen, die an kritische Diskurse anknüpfen und die Geschichte der Beziehungen sichtbar machen.

Das Projekt bedient sich verschiedener Ausstellungsformate: der Schau von fotografischen Reproduktionen auf Werbegroßflächen im öffentlichen Raum und der Präsentation von experimentellen Positionen in den ifa-Galerien. Dazu kommen Leseraum, Musikworkshop, Filmprogramm, Stadtspaziergänge und Führungen. Die Vielfalt der Formate – die Verbindungen, die zwischen ihnen gezogen werden, die Bewegungen, die sie provozieren – spiegelt die Vielschichtigkeit und gleichzeitige Besonderheit jedes Mediums wider.

Ausstellung im öffentlichen Raum

Die Ausstellung wird auch im öffentlichen Raum Berlins und Stuttgarts ausgerichtet. Werbeflächen wurden als feste Standorte angemietet; weitere Freiflächen kommen nach dem Zufallsprinzip hinzu. Die Nähe zur Werbung ist beabsichtigt. Sie hinterfragt den Begegnungsraum von Kunst und Publikum, die Exklusivität des Zugangs zu Kunst im Ausstellungsraum, die Bedeutung des Öffentlichen und die Sichtbarkeit der Mobilität von Bildern und Menschen.

* Mansour Ciss Kanakassy
* Emmanuel Bakary Daou
* Fatoumata Diabaté

* Abrie Fourie
* Ayana V Jackson
* Musa Nxumalo
* Thabiso Sekgala
* Guy Wouete

Ausstellung in den ifa-Galerien

Die ifa-Galerien sind als Basisstationen des Projekts darauf ausgerichtet, den Umgang mit Mobilität und hybriden Formen aufzuzeigen sowie die Krise der Ausstellung „ethnografischer Objekte“ zu adressieren. Die Arbeiten formulieren Ansätze von und suchen nach experimentellen Strategien im Umgang mit dem transafrikanischen Raum, der kolonial und ethnologisch geprägten (Kunst-)Geschichte und der gleichzeitig ungleich gedachten Gegenwart.

* Satch Hoyt
* Serge Alain Nitegeka
* Branwen Okpako
* Lisl Ponger
* Dierk Schmidt
* Dieter Göltenboth

Eröffnung 23. Januar 2014, 19 Uhr
ifa-Galerie Stuttgart
http://www.ifa.de/kunst/ifa-galerien/stuttgart.html

„Trans-Africa“  is part of manifold memory spaces and movements that connect the continent with the Old and the New World.

THE SPACE BETWEEN US engages with the trans-African transcultural and transcontinental relations extending all the way to Germany. It focuses on artistic positions that connect with critical discourses and render visible the history of the relations.

The project makes use of various exhibition formats: the display of photographic reproductions on large-scale advertising panels in the public space and the presentation of experimental positions at the ifa Galleries. A reading room, a musical workshop, a film programme, city excursions and guided tours are further offers. The variety of formats – and their interconnections, the movements they provoke – mirrors the complexity and  the specificity of each medium, manifesting our mutual relationships and relating to the urban environment.

Exhibition in the Public Space

The exhibition will be presented in the public space of Berlin and Stuttgart. Several advertising spaces have been rented to serve as constant venues, a number of available panels will be added at random.
The conscious propinquity to advertisement intends to draw attention to the product and to give it away at the same time. It questions the space of encounter between art and its audience, the exclusiveness of access to art in exhibition spaces, the relevance of the public, and the visibility of the mobility of images and people.

* Mansour Ciss Kanakassy
* Emmanuel Bakary Daou
* Fatoumata Diabaté

* Abrie Fourie
* Ayana V Jackson
* Musa Nxumalo
* Thabiso Sekgala
* Guy Wouete

Exhibitions at the ifa Galleries

The base stations of the project, the ifa Galleries in Berlin and Stuttgart, will be oriented towards addressing approaches to mobility, to hybrid forms and the crisis of exhibition, „ethnographical objects“. The works formulate approaches and try to find experimental strategies of engaging with the trans-African space, the history (of art), influenced as it was by colonialism and ethnology and the present (conceived as simultaneously different).

* Satch Hoyt
* Serge Alain Nitegeka
* Branwen Okpako
* Lisl Ponger
* Dierk Schmidt
* Dieter Göltenboth

 

Standard
FILM PROGRAM / FILMPROGRAMM

THE SPACE BETWEEN US FILM SCREENINGS

18. – 24. November , KINO ARSENAL & IFA-GALLERY BERLIN

Focus of the films shown at the arsenal are productions that appeal to the trans-african relations in Germany in documentary and feature films, while the films at the ifa Gallery Berlin have a more open, more experimental character. In the afternoons films by Brigitta Kuster, Thenjiwe Nkosi, Penny Siopis, Veronika Gerhard and Jean-Pierre Bekolo will be shown there.

Schwerpunkt der gezeigten Filme im Arsenal sind Produktionen, die die trans-afrikanischen Beziehungen in Deutschland in Dokumentar- und Spielfilmen ansprechen, während die Filmvorführungen in der ifa-Galerie Berlin einen offeneren, experimentelleren Charakter haben; nachmittags werden dort die Filme von Brigitta Kuster, Thenjiwe Nkosi, Penny Siopis, Veronika Gerhard und Jean-Pierre Bekolo gezeigt.

Bildschirmfoto 2013-11-12 um 17.20.26

PART I   / 18 – 20 NOVEMBER 2013
KINO ARSENAL, POTSDAMER STR. 2, 10785 BERLIN

Eintrittspreise: Gäste: 7,50 € , Mitglieder: 5 € , Berlin-Pass: 3 € //
Kartenvorbestellung:  ticket(at)arsenal-berlin.de  (Mo–Fr bis 17h), Telefon: 030-26955-100
All films are shown as original versions with English subtitles. /  Alle Filme werden als Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt.


Montag / Monday, 18. November

19.00 / 7 pm  The Education of Auma Obama,
Branwen Okpako, D 2011, 79’ OmE (in Anwesenheit von Branwen Okpako)
21.00 / 9 pm  Graceland, Andy Amadi Okoroafor, F/NGR/SA 2013, 15’, OF (engl.)  and
Black Deutschland, Oliver Hardt, D 2005, 55’ OmE (in Anwesenheit von  Oliver Hardt und  Andy Amadi Okoroafor)

Dienstag / Tuesday, 19. November

19.00 / 7 pm  Halfmoon Files, Philip Scheffner, D 2007, 87’ OmE  (in Anwesenheit von Philip Scheffner)
21.00 / 9 pm  Schlafkrankheit
Ulrich Köhler, D 2011,  91’ OmE;
Mit  Pierre Bokma, Jean-Christophe Folly, Jenny Schily, Hippolyte Girardot, Maria Elise Miller, Francis Noukiatchom,  Ali Mvondo Roland, u.a.

Mittwoch / Wednesday, 20. November

19.00 / 7 pm  OtomoFrieder Schlaich, D 1999, 82’ mit engl. UT, OmE
Mit Isaach de Bankolé, Eva Mattes, Barnaby Metschurat, Hanno Friedrich u.a. (in Anwesenheit von Frieder Schlaich)
21.00 / 9 pm Absent Present, Angelika  Levi, D 2010, 85’, OmE (in Anwesenheit von Angelika Levi)

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Bildschirmfoto 2013-11-12 um 17.35.34

PART II / 21 – 24 NOVEMBER 2013
IFA-GALERIE BERLIN, LINIENSTR. 139-140, 10115 BERLIN
Talks and films are in English.  (Eintritt frei /  free admission) / Gespräche und Filme sind in englischer Sprache. 

Donnerstag / Thursday, 21. November
16.00 / 4 pm  
 Have you ever been a citizen of any country? Four films by Penny Siopis (Cape Town), Introduction by Cara Snyman (Johannesburg)

Freitag / Friday, 22. November
16.00 / 4 pm
   Boundaries  and Angles – Two films by Thenjiwe Nkosi,
Thenjiwe Nkosi in conversation with Cara Snyman (both Johannesburg)

Samstag / Saturday, 23. November,
16.00 / 4 pm
  2014 – 1892 = 122 Years of Being – Brigitta Kuster presents films from her ongoing research/video project  Choix d’un passé – Traits d’union

Sonntag / Sunday, 24. Nov.
16.00 / 4 pm A Place for Space
With the last screening session of THE SPACE BETWEEN US we will celebrate the premiere of  the director’s cut of Veronika Gerhard’s short film Space Is the Place! (2013, 30′), and Le président (2012, 63′) by Jean-Pierre Bekolo. Both films look for the transformative dynamics in today’s urban youth, be it the remake of Sun Ra’s futuristic film (1972) being relocated in today’s Berlin in a kanackfuturist setting or in Cameroon’s media and music subcultures, challenging political and economic restrictions.
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About the films/ Zu den Filmen

The Education of Auma Obama
Branwen Okpako’s The Education of Auma Obama is a captivating and intimate portrait of the U.S. president’s older half-sister, who embodies a post-colonial, feminist identity. An academic overachiever, she studied linguistics and contemporary dance in Heidelberg, Germany, befo re enrolling in film school in Berlin, where she met Nigerian-born director Okpako in the nineties. After living in the United Kingdom for a short period, Auma Obama eventually moved back to Kenya to mentor a young generation of community activists, social workers and other ambitious young men and women who lacked her privileged education and training, but were nonetheless determined to make a positive contribution to their society. Written by TIFF

The Education of Auma Obama von Branwen Okpako portraitiert Barack Obamas Halbschwester, Auma Obama während der Kampagne zur Obamas erster Präsidentschaftswahl. Auma Obama studierte zeitweise in Heidelberg Linguistik und Tanz und wie Wanjiru Kinyanjui und Tsitsi Dangarembga und später die Regisseurin Branwen Okpako an der DFFB in Berlin Film und ist heute in Kenia aktiv.

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Graceland
is a short poetic film about loss, death and mourning. It is also a look on contemporary South Africa and the characters that inhabit it. I have travelled and worked in Johannesburg through fashion, advertisement, television series. This short  film  is my love letter to the city… though a sad one. (AAO)/

Graceland entstand während der Ausstellung „Shoe Shop“ in Johannesburg 2012 unter Mitwirkung der Filmemacher Idrissou Mora-Kpai (Mora-Kpai studierte an der HFF Potsdam Regie und wurde durch seine Dokumentarfilme Arlit, zweites Paris und Sigeriki, la reine mère international bekannt) und Khalo Matabane (sein Film Conversations on a Sunday Afternoon lief auf der Berlinale 2006).

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Black Deutschland
Graceland wird gemeinsam mit dem für arte entstandenen Dokumentarfilm Black Deutschland gezeigt; beide Filme bewegen sich mit ihren Protagonisten durch urban und kulturell geformte Landschaften, durchstreifen Johannesburg (Graceland) und Berlin, Hamburg und Dresden (Black Deutschland). Schwarzsein, Hiersein und Fremdsein werden als tägliche und individuell sehr verschiedene Verhandlungsformen, Kämpfe und Lebensentwürfe sichtbar, die sich im deutschen Medienbild nur selten gespiegelt finden.

„It would be expected that a documentary film about the black experience in Germany would talk about racism. After all, it’s a country with a sordid history of the intolerance perpetrated during the Third Reich. However, the way Oliver Hardt’s „Black Deutschland“ tackles this issue, not on its own, but as part of the whole experience of ‚otherness‘ is commendable.Black Deutschland shot in 2006 takes us through both the physical landscape of German cities and its cultural spaces as inhabited by a small group of Afro-Germans whose various versions of blackness and their burden of expectations, reveal age-long problems that persist. With a cast of well- established actors, musicians, cultural activists, writers and allround creatives, who were either born in or migrated to Germany, the problems of sexual objectification and stereotypes in advertising and television boils to the surface.  Identity and self-concept resonate in this film as a constant bookmark in the narration of their collective existence. The internal conflict between their German and black sides throws up dilemmas that are (dis)coloured by their personal experiences. On the other hand, the reality thrown up by being a ’nigger‘ evokes deep concerns as Hardt punctuates the narrative with footage of riots against blacks. Even though most black Germans do not want to be defined just by their blackness, the musicality of their souls inevitably spills into the documentary with Oliver Hardt sprinkling strains of hip-hop, soul, reggae on a well-told story. With some of these black Germans working with children and media houses, the role of education and advocacy in effecting harmony in a multicultural society is well-proclaimed.“

‘Lost and Found in Germany. A Review of Black Deutschand’ by Opeyemi Balogun (Lagos, Nigeria).

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Halfmoon Files
basiert auf einer umfangreichen Recherche zum Wünsdorfer Halbmondlager, in dem während des Ersten Weltkriegs gefangene „Kolonialsoldaten“ der französischen und britischen Armee interniert waren. Dort entstehen Tonaufnahmen denen Scheffner in seiner experimentellen Spurensuche bis an den Ort ihrer Aufnahme folgt und verzahnt die greifbar werdende deutsche Kolonialgeschichte mit der Gegenwart.

‘There once was a man.This man came into the European war. Germany captured this man. He wishes to return to India. If God has mercy, he will make peace soon. This man will go away from here.’
Mall Singh’s crackling words are heard as he spoke into the phonographic funnel on 11th December 1916 in the city of Wünsdorf, near Berlin. 90 years later, Mall Singh is a number on an old Shellac record in an archive – one among hundreds of voices of colonial soldiers of the First World War. The recordings were produced as a result of a unique alliance between the military, the scientific community and the entertainment industry. In his experimental search The Halfmoon Files, Philip Scheffner follows the traces of voices to the origin of their recording. Like a memory game – which remains incomplete right until the end – he uncovers pictures and sounds that revive the ghosts of the past. 

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Schlafkrankheit
Der Spielfilm Schlafkrankheit löst die sicheren narrativen Muster, die das deutsch-afrikanische Erfolgskino pflegt und fragt, wie man eine Geschichte über Entwicklungshelfer erzählen kann, die nicht mehr wissen wo sie her sind und wo sie hingehören, ohne das tropische Setting zum exotischen Abgrund bzw. Paradies zu machen.

„Auf der Berlinale 2011 verlieh die Jury unter dem Vorsitz von Isabella Rossellini den Regiepreis an Ulrich Köhler. Völlig zu Recht, denn dieser junge Regisseur ist ein Meister der inszenatorischen Beiläufigkeit, der kleinen beredten Gesten und großen Nebensächlichkeiten. Es sind kleine Alltagsbeobachtungen, mit denen Köhler das große spätkoloniale Drama erzählt. Er wird den Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe beleuchten, das Dilemma von Hilfe und Abhängigkeit und eine Sehnsucht, die vielleicht nur die Angst vor der eigenen fremden Heimat ist. Und er erzählt von einem Mann, der sich selbst abhandenkommt, ohne dass wir genau erfahren, warum. All dies wird in Schlafkrankheit verhandelt, ohne dass nur eine einzige Szene exemplarisch, metaphorisch oder symbolisch wirkt. Vielmehr gelingt diesem Regisseur die Quadratur des Kreises: Seine Szenen sind ganz bei sich und weisen gerade deshalb über sich hinaus.“
(Katja Nicodemus, ZEIT online 22.6.2011)

‘What’s interesting about this film is that it refuses to be seen as a criticism or essay on any particular third-world problematic, but rather treats many different problems belonging to these environments as well as their relationship with the first world as a single interweaving set of elements that cannot be analyzed without the rest. Thus it creates very complex views of the political system, of the relations with many of these NGOs, of how we see on one hand the dependence of these departments in international help while on the other how the people involved turn these acts of charity into a profitable project, while we have a third hand, and fourth and fifth, that tell us of the battles between idealism and discourse both on an outward, man-to-man level as on an personal one, the justifications of the necessity of international intervention, and how it is openly represented here the shortcomings of economic liberalism through the ever-expanding financial gap between classes, all the while being at the surface a character study instead of an openly political film. 

It’s because of the complexity of each character and each situation that the film is constantly leaving a lot of space with which to form your own interpretation and believe what one is saying or doing, or not.’ (algroth_1 Buenos Aires, review, 4 May 2012, http://www.imdb.com)

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Otomo
ist einer der seltenen in Deutschland realisierten Spielfilme mit internationaler, schwarzer und weißer Starbesetzung. Isaach de Bankolé (Chocolat von Claire Denis und Ghost Dog von Jim Jarmusch) und Eva Mattes treffen nur kurz aufeinander, bevor sich die Ereignisse überschlagen und der gesuchte Asylbewerber Otomo zwei Polizisten tötet und dann selbst durch Polizeischüsse fällt. Stuttgart sah nie so fremd aus, wie in Schlaichs Film-Remake einer wahren Begebenheit.

„Es ist mir schon aufgestoßen, dass in der gesamten Berichterstattung außer Spekulationen nichts über den Afrikaner zu erfahren war. So versuchte ich schon unmittelbar nach den Ereignissen, mehr über die Person des Täters herauszufinden. Was ich erfahren konnte war, dass   es einen fast 20 Jahre währenden Fluchtweg Otomos gab und dass er sich schon viele Jahre „in Orbit“ befunden hatte. Mit diesem Ausdruck bezeichnen die Flüchtlingsorganisatoren die Situation von Flüchtlingen, die zwischen den behördlichen Zuständigkeiten verschiedener Länder hin und her geschoben werden.
Das Projekt machte eine Entwicklung durch vom Dokumentarfilm über einen essayistischen Film hin zum Spielfilm. (Wir wollten) erreichen,   dass man um beide Seiten weint. Ziel war nicht, jemandem die Schuld für diese Situation zu geben, sondern den Weg hin zur Katastrophe aufzuzeigen. Über das Leben eines Asylsuchenden weiß man ja gar nichts und man bemüht sich auch nicht, darüber mehr zu erfahren.“
(FS, www.gep.de)

‘Otomo’ captures what problems can arise when a man, particularly a man of color, comes into a foreign land. The dual problem is the fact that the man may be oblivious to the new country’s problems – in Germany’s case, the growing pains of reunification, and the adopted country is unaware of what the immigrant dealt with in his homeland. The lead actor here is quite exceptional, and really carries the film. There is a scene where he gives a young girl a flower which reminds one of Boris Karloff in a similar scene from „Frankenstein.“ The film is arguably one of the best contemporary films from a white director about racism in this country. In short, ‘Otomo’ is a universal film and anyone who knows a recent Middle Eastern immigrant in the states knows how chillingly real the events that happened in this film can occure. And, since ‘Otomo’ is based on a true story that is a disturbing thought.
(Review by Tilly Gokbudak, 20 April 2004, Roanoke, Va.)

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Absent Present
Im essayistischen Dokumentarfilm Absent Present geht es auch um eine Spurensuche, nach Benji, einem jungen Mann, der als Kind 1979 aus Namibia in die DDR gebracht worden war und dann, als die Mauer fiel und die DDR von der politischen Landkarte verschwand, auch selbst verschwand. Die Filmemacherin und Freundin des Verschollenen hat Footage aus den frühen 1990er-Jahren mit Benji verwendet und begibt sich nach Gran Canaria, Senegal, an Urlaubsstrände und in die Nähe von Abschiebelagern.

Benji was brought from Namibia to the GDR in 1979 as a young child and sent back in 1990 after German reunification. Angelika Levi got to know him there in 1991. Two years later, he hitchhiked back to Europe disguised as a tourist. But ‘in this film there is no main character. Benji, who should have been it, has disappeared,’ it is stated at the beginning of the movie. On her search for traces, Levi associatively links the story of the refugee with the stories of flight of those she meets underway. The journey leads from Germany to Namibia, to the Spanish mainland and the Canary Islands, all the way to Senegal. Without wanting to draw a geographical or political map, an essayistic documentary on the various forms of travelling emerges: vacation and migration, voluntary and forced return. (http://www.arsenal-berlin.de)

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Have you ever been a citizen of any country? Four films by Penny Siopis (Cape Town)

Films: My Lovely Day, 1997, 21’12“ // Pray, 2007, 3’1“ // Obscure White Messenger, 2010, 15’7“ // Communion, 2011, 5’30“ 

Penny Siopis, one of todays most influential artists in South Africa, started to work with 8mm film in 1997, at first with family stock, shortly after with found footage. Four films emerged from that work, visually and soundwize very elaborated pieces in which personal memory and fragments of an Apartheid history converge. Introduction by Cara Snyman (Johannesburg)

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Boundaries  and Angles, Two films by Thenjiwe Nkosi

Thenjiwe Nkosi (Johannesburg) in conversation with Cara Snyman (Johannesburg).The artist Thenjiwe Nkosi (Johannesburg) speaks about her work and more specifically about her films.

Le Tchad: True Heart, 2008, 14’45“ explores the complexities of the author’s presence in Chad in 2008. A silently narrated travelogue notes events and asks questions of the author, finally revealing something about her and the ambiguity she feels about the place she has found herself in. (TN)

Border Farm, 2010, 32’10“ is a documentary about a group of Zimbabwean ‘border jumpers’ who make their way across the Limpopo River to seek work on farms in the far north of South Africa. Border Farm portrays the many-layered drama of forced migration and raises questions about national borders and their impact on individuals and communities. It is also a testament to the courage and inventiveness of a group of people living under the pressures of dislocation. The film is part of a larger project conceived by Thenjiwe Nkosi.

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2014 – 1892 = 122 Years of Being, Brigitta Kuster, Research/Videos

Brigitta Kuster presents a few chapters of the ongoing video/research project Choix d’un passé – Traits d’union. The project, in collaboration with Moïse Merlin Mabouna, questions the legacy of Germany’s colonial operations in Cameroon. In 1892 chief Bisselé Akaba, Mabouna’s great grandfather, was captured, tortured, and killed in the course of one of the wars of colonial occupation. What started from audio/visual fragments of life within mobility in history becomes more and more manifest within a today’s transnational European space.
Erase them! – The image as it is falling apart into looks, 2013, 8’ // 2006-1892=114 ans/jahre, 2006, 7’, Loop (together with Moïse Merlin Mabouna) // À travers l’encoche d’un voyage dans la bibliothèque coloniale. Notes pittoresques, 2009, 25’ (together with Moïse Merlin Mabouna) // *Ndana! Ou bien: Fais comme l’arbre fruitier, quand on lui jette des pierres, il répond en laissant tomber ses fruits pour confondre celui ou celle qui l’attaque par le bas, 2014, ca. 30’ 

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A Place for Space

With the last screening session of THE SPACE BETWEEN US we will celebrate the premiere of  the director’s cut of Veronika Gerhard’s short film Space Is the Place! , and Le président (2012, 63′) by Jean-Pierre Bekolo. Both films look for the transformative dynamics in today’s urban youth, be it the remake of Sun Ra’s futuristic film (1972) being relocated in today’s Berlin in a kanackfuturist setting or in Cameroon’s media and music subcultures, challenging political and economic restrictions.

SPACE IS THE PLACE! a kanakfuturist mystery ist ein partizipatives Kurzfilm- und Musikprojekt auf den Spuren von Blaxploitation und Science Fiction, das die

Le president, Jean-Pierre Bekolo, 2012, 58’ English subtitles // Space Is the Place, Veronika Gerhard, 2013, 30’ 

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The film program THE SPACE BETWEEN US  is curated by Marie-Hélène Gutberlet 

Many thanks to all the filmmakers and guests, distributors and right owners as well as Kino Arsenal and ifa-Gallery Berlin.

Vielen Dank allen Filmemachern und Gästen, Verleihern und Rechteinhabern sowie dem Kino Arsenal und der ifa-Galerie Berlin.

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EXHIBITION / AUSSTELLUNG

ARTISTS TALK

Abrie Fourie - Sunnyside View, Plein Street , Sunnyside

Abrie Fourie – Sunnyside View, Plein Street , Sunnyside


Sunday / Sonntag  17. November 2013, 4 pm / 16.00 

Marie-Hélène Gutberlet in conversation with the artists of the exhibition Abrie Fourie, Mansour Ciss Kanakassy and Thabiso Sekgala and the curator in residency Storm Janse van Rensburg. (in English)

Marie-Hélène Gutberlet im Gespräch mit den Künstlern der Ausstellung Abrie Fourie, Mansour Ciss Kanakassy und Thabiso Sekgala und dem Kurator in Residency Storm Janse van Rensburg. (in English)


ifa-Galerie Berlin,
Linienstraße 139/140,
10115 Berlin
entrance free

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